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Freitag, 14. November 2014

One Flew Over the Cuckoo´s Nest


Huhu, heute gibt es von mir eine Rezension zu einem englischen Buch, dass ich im Zuge des Englischunterrichts lesen musste.



In einer psychiatrischen Klinik regieren Schwester Ratched und ihre Pfleger eine Station. Die Patienten unterteilen sich in die Chronischen, die Akuten und die Vegetierer. Von den Akuten erhofft man sich noch medizinische oder therapeutische Erfolge, während die Chronischen sich lediglich aus dem Grund in der Klinik befinden, damit sie draußen kein Unheil anrichten. Die Vegetierer sind komplett auf fremde Hilfe angewiesen und können meistens nur noch liegen. Schwester Ratched hat im Laufe der Zeit einen perfekt funktionierenden Ablauf auf der Station eingebürgert, vor Elektroschocks, Fernseherentzug oder gar einem operativen Eingriff am Gehirn schreckt die berechnende und emotionslose Frau keinesweges zurück. Diese reibungslos ablaufende Maschinerie wird jedoch just vom Neuzugang Randle Patrick McMurphy ins Wanken gebracht, der sich vor seiner Strafgefangenenarbeit auf den Feldern drücken will und sich stattdessen als scheinbar psychisch gestörter Fall in die Klinik einweisen lässt. Schon bald kann McMurphy die Insassen für sich gewinnen und zettelt eine Revolte nach der anderen an. Doch er hat sich damit auf einen sehr gefährlichen Gegner eingelassen…



Dieses Buch war ja wie gesagt Pflichtlektüre und entspricht so gar nicht meinem Lese- Schema, und auch der Fakt, dass ich in der englischsprachigen Version gelesen habe (Bin zwar sehr gut in Englisch, aber ein kompletter Roman für Muttersprchler ist ja dann doch noch mal etwas ganz anderes), hat das Vergnügen etwas eingedämmt. Oftmals wusste ich überhaupt gar nicht, was passiert, bzw.was genau gemeint ist, da die Geschichte aus Sicht eines schizophrenen Insassen der Klinik erzählt wurde. Gegen Ende jedoch nahm die Geschichte jedoch absolut an Fahrt an und hat mich dann doch nochmal gefesselt.


Ja, wie gesagt, das Ende hat dieses Buch wirklich gerettet! Nur für Leser, die gewillt sind, ein etwas schwieriges Buch mit viel Stoff zum Nachdenken zu lesen und nicht nach einer kurzweiligen Lektüre suchen. Ken Kesey nutzt das Beispiel der Psychiatrie als Metapher für das gesamte System und kritisiert somit das Zusammenspiel von Individuum und Gemeinschaft. Es ist garantiert ein großes Werk, voller tiefsinniger Bedeutung... nur halt nicht wirklich meins. Also sei mir meine recht niedrige Bewertung hoffentlich verziehen ;)

Ja, zum Cover kann ich nicht so viel sagen - recht langweilig, wenn auch eindeutig.

Inhalt:
Cover:


Lest ihr gerne gesellschaftskritische bzw. tiefgehende Bücher, oder dann doch eher kurzweilige Romane, Thriller, Krimis, etc.?

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